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Zum 200. Todestag des Dichters

Wilhelm Tell

       eine dramatische Geschichte von und über Friedrich Schiller

 

Es beginnt alles mit dieser riesigen Schneeflocke auf Schillers Nasenspitze.

Und Schiller hatte eine große Nase. Da fragt der kleine Klaus den großen Klaus,

wer dieser Mann aus Bronze auf dem Marmorsockel vor dem Theater ist.

Der große Klaus erzählt dem kleinen Klaus die Geschichte von Friedrich Schiller, dem Freiheitsdichter, von Wilhelm Tell, dem sagenhaften Schützen, von Geßler, dem bösen Landvogt, vom Hut auf der Stange und vom Apfelschuß.

Die heimliche Hauptfigur aber ist Walther Tell, der Sohn.

 

Bereits in der Rahmenhandlung wird aus Sicht eines Kindes in die Geschichte eingeführt. Das Theater Als Ob vertraut auf die Kraft und Zeitlosigkeit von Schillers Versen und inszeniert Schillers letztes Drama „Wilhelm Tell“ mit Originaltexten, erzählt und kommentiert von Walther Tell und schafft dadurch den Bezug zum jungen Publikum. Mit großer Wandlungsfähigkeit, Witz und Charme spielt Ekkehart Voigt alle Rollen. Beeindruckend ist auch der originalgetreue Nachbau einer mittelalterlichen Armbrust. Kurz vor dem dramaturgischen Höhepunkt, dem Apfelschuß, ist die Spannung greifbar. Wird er wirklich schießen? Und dann spannt er die Armbrust und legt den Pfeil auf….

 

 

Es spielt: Ekkehart Voigt

Regie: Astrid Lämmlein

 

 

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

im Rahmen des 13. Kultursommers Mittelhessen

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